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World of Warcraft: Welche Ziele verfolgt Maiev in WoW: Legion?

Sunday, 30 August 2015 7:50:10 PM America/Los_Angeles

Maiev Schattensang, ihr Ruf als unerbittliche Jägerin und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten sind legendär. In letzten Jahren wurde es still um die Wächterin. Doch nun ruft die Rückkehr der Legion und Illidans Wiedergeburt die Rachegöttin erneut auf den Plan. Und diesmal denkt sie nicht im Traum daran, mit uns zusammen zu arbeiten.

Die Wächterin Maiev Schattensang spielte bereits bei der ersten Invasion der Brennenden Legion im Krieg der Ahnen eine Schlüsselrolle. Angesichts der Zerstörung und unzähliger Opfer des Krieges, leistete Maiev einen Eid, dass sie jeden Diener der Legion jagen und zur Strecke bringen wird, koste es was es wolle. Ihr erstes Ziel war der Dämonenjäger Illidan, dem sie sogar bis in die Scherbenwelt folgte. Schließlich trieb ihre unendliche Rachsucht Maiev in den Wahnsinn und sie verschwand für lange Zeit im Dunkeln der Geschichte. Doch sie war nicht immer eine Jägerin, ihre Geschichte begann bereits vor über 10.000 Jahren, als die Welt noch in Ordnung war.

Übrigens, mehr zum Thema World of Warcraft: Legion erfahrt ihr auf unserer Themenseite.

Die Priesterin

Maiev Schattensang war eine junge Mondpriesterin als die Dämonen zum ersten Mal auf Azeroth einfielen. Bereits vor dem Krieg der Ahnen glänzte Maiev im Tempel von Elune mit ihrem Fleiß und unendlicher Hingabe für die Mondgöttin. Ohne Zweifel, der jungen Priesterin stand ein rasanter Aufstieg auf der Karriereleiter bevor, doch die Brennende Legion machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Nach den ersten Massakern rund um Azsharas Palast schloss sich Schwesternschaft des Mondes den Widerstandskämpfern von Kur'talos Rabenkrone an. Die Priesterinnen kämpften verbissen gegen die Invasoren und halfen als Heilerinnen und Kämpferinnen an der Front aus. Doch angesichts der schieren Übermacht, konnte Maiev wenig ausrichten. Sie musste mit ansehen wie die Dämonen ihre Familie und Freunde wie Vieh abschlachteten. Die Zerstörung und das Leid der Nachtelfen waren groß und auch die Schwesternschaft erlitt einen großen Verlust. Sargeras' Leutnant Hakkar tötete Dejahna, die Hohepriesterin von Elune.

Doch die Zerstörung ihrer Heimat und der Verlust ihrer spirituellen Führerin waren nicht die einzigen Schicksalsschläge, die Maiev verkraften musste. Dejahna überließ die Wahl ihrer Nachfolgerin der Göttin selbst und sie wählte ausgerechnet die blutjunge Novizin Tyrande zu ihrer neuen Hohepriesterin. Nach all ihren Mühen um die Gunst von Elune fühlte sich Maiev übergangen. Insgeheim hielt sie sich für eine bessere Anführerin als Tyrande, doch am Ende musste sie Dejahnas letzten Wunsch und die Wahl der Mondgöttin zähneknirschend akzeptieren.

Zweite Wahl

 

Von einem Tag auf den anderen verschwand Tyrande inmitten des Krieges spurlos. Prompt wählten die Priesterinnen Maiev zu ihren neuen Anführerin. Als neue Hohepriesterin unterstütze sie ihren Bruder Jarod Schattensang, der inzwischen die Streitkräfte des ermordeten Kur'talos kommandierte.

Zunächst war Maiev sehr stolz auf ihren Bruder. Doch es missfiel ihr schnell, dass er ihren gut gemeinten Ratschlägen kaum Beachtung schenkte, obwohl seine Schwester den höchsten Rang im Tempel von Elune bekleidete. Schon bald traf Maiev ein weiterer bitterer Schlag. Die verschollene Tyrande kehrte in den Tempel der Göttin zurück. Widerwillig musste Maiev das Amt der Hohepriesterin an ihre Rivalin zurückgeben. Diese Schmach kränkte zwar Maievs Stolz, dennoch kämpfte sie bis zum Ende des Krieges an Tyrandes Seite. Nach der Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit war Maiev sich sicher, dass die Magie eine schreckliche und verdorbene Gewalt ist, die für das ganze Unheil verantwortlich war.

Zusammen mit Tyrande begleitete Maiev die wenigen überlebenden Nachtelfen zum Gipfel des Berg Hyjal. Dort angekommen stellten sie erschrocken fest, dass Illidan Sturmgrimm dank einer Phiole, die mit dem Wasser aus dem Brunnen der Ewigkeit gefüllt war, einen kleinen unberührten See in eine neue Quelle der Macht verwandelt hatte. Die meisten Nachtelfen waren entsetzt und sahen im neuen Brunnen eine Bedrohung für Azeroth. Augenblicklich versuchten Maiev und einige weitere Nachtelfen den Verräter zu fassen. Es kam zu einem Kampf, in dem Illidan beinahe Maievs Bruder Jarod tötete. Wenige Augenblicke später war der wütende Mob drauf und dran Illidan für seine Verbrechen zu lynchen. Erst im letzten Augenblick konnte Tyrande sein Leben retten.

Trotz Illidans schrecklicher Tat, brachte es Malfurion nicht über Herz seinen eigenen Bruder zu exekutieren. Deshalb entschied er, dass sein machtgierigen Zwilling den Rest seines Lebens im Kerker unten den Grabhügeln verbringen muss. Mit Cenarius' Hilfe versiegelte Malfurion Illidans Gefängnis, in dem der Verräter in aller Ewigkeit schmoren soll.

Maiev hegte so viel Gräuel gegen Illidan, dass sie Malfurion um Erlaubnis bat, über seine Zelle zu wachen, um sicherzustellen, dass er nicht entkommt und weiteren Unfug anrichtet. Kurzerhand stimmte der Erzdruide zu und ernannte Maiev zu Illidans persönlicher Kerkermeisterin. Die Priesterin sah ihre neue Aufgabe als eine Chance, dem Tempel von Elune und der ungeliebten Tyrande zu entkommenen. Zügig gründete sie eine eigene Schwesternschaft.

Die Wächter

Das war die Geburtsstunde der Wächterinnen. In erster Linie widmete der neugegründete Orden sein Leben der Wache über den Kerker des Verräters. Mit der Zeit kapselten sich Maiev und ihre Schwestern von den Mondpriesterinnen ab und verwandelten sich in unerbittliche Kopfgeldjägerinnen, die unwillkommene Eindringlinge und entkommene Verbrechen jagten.

Der Halbgott Cenarius und Malfurion unterstützten die Wächterinnen, und entsandten einige Tiere, die binnen kürzester Zeit zu den Augen und Ohren der Frauen wurden. Die nächsten 10.000 Jahre verfeinerte Maiev ihre Kampfkünste und bildete weitere Jägerinnen aus. Nachdem ihr Bruder sich heimlich aus dem Staub gemacht hatte, betrachtete Maiev die Wächterinnen als ihre neue Familie. Die junge Jägerin Naisha wuchs ihr besonders ans Herz.

Die Rückker der Legion

Leider währte Maievs zufriedenes Leben nicht bis in alle Ewigkeit. Nach 10.000 Jahren schlug die Brennende Legion erneut zu. Während Maiev auf einer Mission war, suchte Tyrande Wisperwind Illidans Gefängnis auf und befreite ihn. Schließlich war der Dämonenjäger die perfekte Waffe im Kampf gegen Sargeras' Schergen. Prompt machte sich Illidan auf und davon. Wenig später kehrte Maiev zum Hügel zurück und stellte erschrocken fest, dass die Hohepriesterin nicht nur Illidan befreit, sondern auch ihre Schwestern und Tierwächter getötet hatte. Außer sich vor Zorn heftete sich Maiev sofort an Illidans Fersen.

Als Maiev ihre Beute einholte, wurde sie Zeuge wie Malfurion sich von seinem Bruder, der zu einem Halbdämon wurde, los sagte und Illidan aus den Nachtelfen-Landen für immer verbannte. Mit den Worten "So sei es... Bruder." verschwand der Halbdämon erneut aus Maievs Augen. Die Wächterin war von Malfurions Entscheidung, Illidan ziehen zu lassen, entsetzt und hetzte dem Halbdämon sofort hinterher.

Die Rachegöttin

Illidans Spur führte Maiev und die Wächterinnen schließlich zu den Verheerten Inseln und zum Grabmal von Sargeras. Der Dämonenjäger hatte sich inzwischen mit den Naga verbündet und war auf der Suche nach einem weiteren mächtigen Artefakt – dem Auge von Sargeras. Als Maiev dem Schatzsuchertrupp zu nahe kam, ließ Illidan die Wände des maroden Gewölbes einstürzen, um seine Verfolgerin ein für alle Mal los zu werden. Um Haaresbreite überlebte Maiev den Einsturz, doch ihre Schwestern hatten nicht so viel Glück. Die Wächterinnen, darunter auch Naisha, opferten sich, damit ihre Herrin entkommen konnte.

Die Trauer über den Verlust ihrer Schwestern spornte Maiev zu Höchstleistungen. Neben Illidan machte sie aber auch die Hohepriesterin und Malfurion für den Tod ihrer Wächterinnen verantwortlich. Schließlich war die Befreiung des Verräters Tyrandes Idee. Nach und nach steigerte sich Maiev in einen Wahn: Illidan musste zurück in den Kerker, koste es was es wolle. Laut Malfurion verwandelte sich Maiev in die personifizierte Rache.

Tatsächliche gibt es Parallelen zwischen Maiev und der Nemesis. In der griechischen Mythologie ist Nemesis eine unerbittliche Rachegöttin, die Mörder und Verbrecher bis ans Ende der Welt und darüber hinaus jagt. Die Legenden berichten, dass die Furien, auch Rachegöttinnen, sie auf der Jagd begleiten. Der Nemesis-Mythos passt wie maßgeschneidert auf Maiev und ihre Wächterinnen, die ihre Beute, wenn nötig, über die Grenzen der bekannten Welt hinaus jagen und zur Strecke bringen. Wie Furien zeigen die zielstrebigen Schwestern auf ihrer Mission weder Erbarmen, noch empfinden sie Mitleid für ihre Opfer.

Die Scherbenwelt

Maiev folgte Illidan sogar in die Scherbenwelt. Der Halbdämon war ohne seine Diener leichte Beute für Maiev, die ihn wieder einfing und in ein magisches Gefängnis steckte. Auf dem Weg zurück zur ihrem Lagern griffen Lady Vashj und Blutelfenprinz Kael'thas die Wächterin in einem Hinterhalt an und befreiten Illidans aus seiner misslichen Lage.

Plötzlich wendete sich das Blatt und Maiev wanderte in einen dunklen Kerker tief unter dem Schattenmondtal. Der selbsternannte Herrscher der Scherbenwelt ging auf Nummer sicher und stellte seinen neuen Diener Akama, den Anführer der Todeshörigen, als Wache ab. Während Maiev in ihrer nassen Zelle ausharrte, zog sich Illidan auf die Spitze des Schwarzen Tempels zurück.

Doch Akama hatte für Maiev eigene Pläne. Klammheimlich wollte er den Tyrannen Illidan stürzen und verbündete sich mit Maiev und einigen Helden aus Azeroth, die ebenfalls Jagd auf den Halbdämon machten. Der Zerschlagene unterstützte die Abenteurer in der Schlacht um den Schwarzen Tempel und führte sie schnurstracks zu Illidan.

Maiev wartete bereits oben auf den Beginn der letzten Schlacht. Am Ende des Kampfes gegen Illidan übermannt Maiev ihr Schmerz und sie tötet den Halbdämon. Kurz vor seinem Tod erklärte Illidan, dass Maievs Leben ohne ihn keinen Sinn mehr macht. Seine letzten Worte "Die Jägerin ist nichts ohne ihre Beute" brannten sich in Maievs Verstand ein und sie stimmte ihnen schließlich zu. Kurz darauf verschwand die Wächterin mit Illidans Leichnam spurlos.

Cataclysm

Nach dem Weltenbeben kehrte Maiev nach Darnassus zurück, um eine neue Generation von Wächterinen auszubilden. Doch der Folter im Gefängnis und der Kampf gegen Illidan hinterließen tiefe Narben am Körper und in der Seele der Wächterin.

Überraschenderweise traf Maiev auf Hochgeborene, die Malfurion und Tyrande in Darnassus wieder willkommen hießen. Die Wächterin war von der Rückkehr der Hochgeborenen zwar zutiefst schockiert, dennoch nahm sie Malfurions Entscheidung scheinbar hin. Wenige Tage später fanden die ersten Morde in der Nachtelfenstadt statt. Die Mörder hatten es auf die Hochgeborenen und die Flüchtlinge aus Gilneas abgesehen. Lange Zeit tappten die Nachtelfen im Dunkeln. Die Ungewissheit und weitere Morde gefährdeten den Frieden des Landes und drohte die Nachtelfen in zwei verfeindete Lager zu spalten.

Erst im letzten Augenblick enttarnte Jarod Schattensang seine Schwester als Mörderin. Das war genau rechtzeitig, denn Maiev setzte Malfurion inzwischen auf ihre Schwarze Liste. Sie stellte den Erzdruiden auf die gleiche Stufe mit seinem verdorbenen Bruder. Ganz klar, Maiev war verrückt geworden. Schließlich stellte Jarod sie zur Rede, doch er war unfähig seine eigene Schwester aufzuhalten und sie zu töten. Die Wächterin flüchtete aus Darnassus und ihr Bruder wurde zum neuen Anführer der Wächter.

Maievs Wahnsinn

Heute wissen wir, dass Maiev Illidans Überreste in das Verlies der Wächterinnen geschafft hatte. Der Kerker ist Maievs neues Hauptquartier. Nach Illidans Ausbruch brauchte die Wächterin eine geheime Zuflucht, die außerhalb von Tyrandes Reichweite liegt. Außerdem benötigten die Wächterinnen ein geräumiges Gefängnis für Illidans Diener – den Illidari.

Haben die jahrelange Hatz, die Isolation und die Misshandlungen im Kerker der Zerschlagenen Maiev in den Wahnsinn getrieben? Vielleicht. Jahrtausende lang widmete die sie ihr Leben aufopferungsvoll der Aufgabe ihr Volk vor dem Bösen zu beschützen. Der Lohn dafür war jedoch Verrat und der Tod ihrer geliebten Schwestern.

Erschreckend, aber wahr - das Ganze geschah teilweise unter Malfurions und Tyrandes Augen, die den Tod von Maievs Schwestern billigend in Kauf nahmen. Auch die Selbstsucht ihres Bruders, der sein eigenes Glück über das Wohl seines Volkes stellte, enttäuschte sie. Am Ende erfüllte sich mit der Rückkehr der Hochgeborenen, denen sie immer noch die Schuld an der ersten Dämoneninvasion gibt, sogar Maievs größter Alptraum.

Der Gipfel des Ganzen ist jedoch die Aufnahme der Dämonenjäger in die Ränge der Allianz und der Horde. Kein Wunder also, dass Maiev und ihre Wächterinnen daraus schließen, dass wir und unsere Anführer korrupt und über allen Maße verdorben sind. Macht Maiev in WoW: Legion Jagd auf uns? Oder konzentriert sie sich auf ihre langjährige Rivalin Tyrande?

Der Verdacht liegt nahe, dass Maiev und ihre Schwestern eine Art Nachelfen-Inquisition beschließen und sich erneut auf die Hatz nach Illidan uns seinen Illidari machen. Und wir fragen uns: Verliert Maiev, wie Cordana am Ende der legendären Ring-Questreie, den letzten Funken ihrer Güte und Verstands, und stellt sich auf die Seite der Legion?

Posted in World of Warcraft Wow By

Tanja Adov Redakteurin